NS-Diktatur ab 1933: Weisungen und Planungen an BMW und die Luftfahrtindustrie

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Im Jahr 1936 erging vom Reichsluftfahrtministerium (RLM) an BMW die Weisung, die Entwicklung wassergekühlter Motoren aufzugeben und sich nur noch mit dem Bau luftgekühlter Motoren zu beschäftigen. BMW sollte sich in einem zweiten Werk, das im Kriegsfall als Ausweichwerk dienen sollte, auf die Produktion luftgekühlter Flugzeugmotoren konzentrieren. Nach Prüfung der Standorte Allach, Isarauen, Peißenberg, Grünwald und Ebersberger Forst entschied sich der BMW-Vorstand für den Standort in Allach. Dort konnten im Hochwald die Hallen fünfzig Meter weit auseinander liegen. Nach Kriegsbeginn am 1. September 1939 begann die Erweiterung des Allacher BMW-Werkes bis zum Vierfachen seiner ursprünglichen Größe. Schon davor waren Ende September 1938 alle noch laufenden Motorenentwicklungen zugunsten des neuen Triebwerks BMW 801 abgebrochen worden. Die Serienreife dieses luftgekühlten 14 Zylinder Sternmotors wurde vom RLM Ende Dezember 1939 attestiert. Im Bereich der Motorenentwicklung sollte dadurch eine Typenbeschränkung und Entwicklungskonzentration eingeleitet werden.

Haupteingang BMW Werk II Allach 1938

Zu diesem Zwecke hatte sich BMW Ende September 1938 mit der Brandenburger Motorenwerke G.m.b.H. (BRAMO)  auf die gemeinsame Entwicklung luftgekühlter Flugzeugmotoren geeinigt.

 
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