Durch die Bombenangriffe im Sommer 1944 schrumpfte die Bettenkapazität des Münchner Werks in Milbertshofen von ca. 9.500 auf knapp 2.000 Betten zusammen. Das bedeutete, das etwa 80% der Fremdarbeiterunterkünfte der Münchner BMW-Lager vernichtet waren. Dabei waren die Lager Leopold- und Riesenfeldstraße am schwersten getroffen worden. Die geringsten Schäden hatte das Lager an der Schleißheimer Straße zu verzeichnen. Ein großer Teil der Fremdarbeiter war danach in den Lagern Karls- und Ludwigsfeld untergebracht worden. 1)
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1) Vgl. UA Protokoll der "Lagerbeauftragten" vom , BMW group archiv.
2) Ctibor Motl in: BMW group archiv, UA 300.
