
In nächster Näher des Allacher Werkes befanden sich drei Fremdarbeiter-, ein sowjetisches Kriegsgefangenen- sowie das BMW-eigene Konzentrationsaussenlager Dachau-Allach mit den O.T.-Lagern Allach-Karlsfeld und Rothschwaige. 1)
| Baubeginn: |
Wohnlager Werk 2 - München-Allach |
Bettenkapazität |
| 1941 |
BMW-Wohnlager Ludwigsfeld |
3.000 |
| 1941 |
BMW-Würmlager |
150 |
| 1942 |
BMW-Wohnlager Karlsfeld |
3.000 |
| 1942 |
BMW-Kgf.-Lager Dachauer Straße |
600 |
| 1942 |
BMW KZ-Außenlager Dachau-Allach |
4.500 |
Insgesamt errichtete BMW für das Werk 2 in Allach in diesen Lagern über 10.000 Bettenplätze. 2) Die Belegung dieser Lager veränderte sich im Kriegsverlauf drastisch. So sank die Bettenkapazität der städtischen Lager nach den Bombenangriffen im Herbst 1943 um fast die Hälfte, die „wohnungslosen Fremdarbeiter/innen” wurden anschließend in den BMW-Wohnlagern Karls- und Ludwigsfeld untergebracht. Durch Nutzung der Tagschichtbetten wurde die Bettenkapazität des KZ-Außenlagers verdoppelt.
_______________________________
1) Das KZ-Außenlager wurde 1945 etwa 6 Wochen vor Kriegsende an das Reichsfinanzministerium für über 6 Mio. Reichsmark zurück verkauft.
2) Das KZ-Außenlager war zunächst für ca. 1.600 KZ-Häftlinge geplant worden und bereits am Ende des Jahres 1943 mit über 2.200 Häftlingen überbelegt.